Made to Measure

Der Anzug oder das Sakko ist zeitlos und verleiht jedem Mann Attraktivität.

 

Auf dieser Seite gibt es einige allgemeine Tipps zum Thema Made to Measure. Es handelt sich ausschließlich um meine eigenen Erfahrungen. Für das eigene gelingen wird keine Verantwortung übernommen.

 

 

Form:

Zu den verschiedenen Anlässen gibt unterschiedliche Formen, Farben und Stoffe. Ich beginne mit einem dunkelblauen Anzug der zu vielen Gelegenheiten passend ist: einreihig, 2 Köpfe, fallendes Revers, zwei Pattentaschen, Seitenschlitze. 

 

Tuch:

Das Tuch beeinflusst die Passform und das Tragegefühl, es gibt feste und weiche Tuche mit mehr Elastizität. Je nach Material und Bindung des Tuches fühlt der Anzug beim Tragen enger oder komfortabler an. 

 

Maße:

Zur Ermittlung der richtigen Größe und des passenden Schlupfteils ist es wichtig, dass die Körpermaße genau aufgenommen werden. Die richtigen Körpermaße bilden die Grundlage für eine gute Passform. 

Das ermitteln der Größe per Augenmaß ist ungenau und führt häufig zu Missverständnissen zwischen Kunde und Berater, da jeder Passform unterschiedlich beurteilt.

 

Falls die Körpermaße beim Sakko zwischen zwei Größen liegt, ist es meistens besser die größere Größe zu verwenden und entsprechend kleiner anzupassen. Die Optik ist dadurch trotzdem schlank. Ein sperrendes Revers durch eine zu enge Brustweite nachträglich nicht korrigierbar.

Bei der Hose ist das Basismaß die Gesäßweite.

 

Die Schnittform ist ebenfalls wichtig. Meistens gibt es Slim, Regular und Comfort-Schnitte. Der jüngere Kunde bevorzugt häufig schmalere Silhouetten, der reifere Kunde mag ehr mehr Comfort.

 

Wenn das richtige Schlupfteil gefunden ist, wird die Taillierung abgesteckt und Sakko-, Ärmel- und Hosenlänge vermessen.

 

Anprobe:

Kleine Änderungen sind nach der Anprobe nichts Ungewöhnliches. Jeder Stoff hat unterschiedliche Eigenschaften und beeinflusst die Optik und die Form. 

Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass sich der Körper des Kunden zwischen Bestellung und Anprobe verändert.

 

Nach der Anprobe gilt es den Anzug einzutragen. Ähnlich wie eine Jeans oder ein neues paar Schuhe braucht der Anzug auch einige Zeit um sich dem Körper komplett anzupassen. 

 

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© Holger Gustav Meyer