Made to Measure Hemd

Geschichte:

Ursprünglich war das heutige Oberhemd ein Teil der Unterwäsche.

 

Bei den folgenden Tipps handelt es sich ausschließlich um persönliche Erfahrungen, für das eigene Gelingen wird keine Verantwortung übernommen.

 

 

Mehrweiten zu den Körpermaßen (Fertigmaße): 

 

Die Mehrweiten beziehen sich auf Stoffe ohne Elasthan.

 

Halsweite:                Zwei Finger zwischen Maßband und Hals, ca. 1,5 - 2 cm.

Brustweite:              Slim-Fit: ca. 14 cm; Regular-Fit: 15 - 20 cm

Taillenweite:            Slim-Fit: ca. 6 - 10 cm; Regular-Fit: 10 - 15 cm

Gesäßweite:            Slim-Fit: ca. 8 - 10 cm; Regular-Fit: 10 -12 cm Me

Ärmellänge:            Schulterknochen bis halbe Hand, gerade gemessen.

Manschettenweite: Handgelenk ca. 2 - 3 cm, je nach Manschettenform.

 

Eine Doppelmanschette braucht weniger Mehrweite als eine Sportmanschette.

Tipp:

Popelinestoffe fühlen sich beim Tragen enger an, Twillstoffe haben mehr Elastizität.

 

Die Taillenweite kann bei einem fertigen Hemd durch Abnäher im Rückenteil nachträglich enger gemacht werden. Das Hemd sollte der dafür keine Dehnfalten im Rückenteil haben.

 

Soll das Hemd sehr bequem Sitzen, sind zwei Dehnfalten im Rückteil gut. Eine Falte in der hinteren Mitte bietet weniger Komfort.

 

Kontrolle der Ärmellänge bei dem fertigen Hemd: Der Ärmel sollte bei offener Manschette über die halbe Hand gehen. Auch wenn es für viele zu lang aussieht, wird die Länge für die Bewegeungsfreiheit benötigt.

 

Es ist auch hilfreich die Kragenweite bei dem Kunden zu erfragen, jeder empfindet Weite unterschiedlich. Die meisten Kunden kennen ihre bevorzugte Halsweite.

 

 

 

 

 

 

 

 

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© Holger Gustav Meyer